Positiv denken lernen: Wie du dauerhaft glücklich und optimistisch wirst

Positiv Denken lernen

Hast du oft negative Gedanken, fühlst du dich oft bedrückt, bist verspannt und nervös? Willst du wissen, wie du alles Negative hinter dir lassen kannst?

Dann bist du hier gold richtig. Hier zeige ich dir, wie du noch heute positiv Denken lernst.

Denn positiv Denken ist nicht schwer, wenn man weiß, wie es geht. Aber Achtung: Falsch angewendet, kann positiv Denken richtig gefährlich sein. Darum zeige ich dir hier, wie es richtig geht und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

[BONUS] 4 Übungen um negative Gedanken und Gefühle sofort zu stoppen, die du jederzeit und überall machen kannst. Klicke hier und hol dir jetzt den kostenlosen Guide! (So legst du die Grundlage dafür, dich innerhalb kürzester Zeit dauerhaft von Negativität zu befreien)

Jede Form von Negativität (Ängste, Sorgen, Zweifel, Hass, usw.) hat ein und denselben Ursprung: Negative Gedanken!

Durch positives Denken befreist du dich im Handumdrehen von all dieser Negativität.

Egal ob es sich dabei um einen Schicksalsschlag, Krankheitsfall, das Ende einer Beziehung, finanzielle Sorgen, ein schwaches Selbstvertrauen, usw. handelt – mit positivem Denken kannst du alle Situationen dieser Art meistern. Auch wenn du es vielleicht jetzt noch nicht glaubst.

Was die Meisten falsch machen: Sie hängen ewig ihren negativen Gedanken hinterher, anstatt sie bewusst zu verändern. Wie genau das geht, zeige ich dir in diesem Artikel…

Positiv Denken kann jeder lernen

Im nachfolgenden Artikel erzähle ich dir die 3 größten Fehler, welche die meisten Leute beim positiv Denken machen, woher negative Gedanken eigentlich kommen und wie du sie heute noch loswirst.

Wenn du direkt zur Anleitung springen willst, in der ich dir zeige wie du negative Gedanken ein für alle Male loswirst, klicke hier.

Wenn du Übungen für den Alltag brauchst, klicke hier.

Ich empfehle dir jedoch den ganzen Artikel zu lesen, wenn du die schnellsten und besten Resultate erzielen willst.

Positiv Denken lernen: Die Vorteile

Hier erfährst du, warum du zum Positiv-Denker werden solltest und welche großen Nachteile negatives Denken für dich hat:

Positiv Denken Vorteile

Du siehst: Positives Denken lohnt sich und negatives Denken bringt wenig.

Bevor ich dir zeige, wie positiv Denken richtig funktioniert, schau dir unbedingt noch die größten Fehler beim Positiv Denken an, die du unbedingt vermeiden solltest:

Die 3 größten Fehler beim positiven Denken

Diese 3 Fehler halten die meisten Menschen von einem glücklichen Zustand der Freude und des Optimismus ab. Schau sie dir jetzt an und vermeide diese Fehler:

Fehler 1: Zwanghaft positiv Denken  Zwanghaft Positiv denken

Viele denken sie müssen auf Teufel komm raus positiv Denken. Das ist ein großer Fehler. Immer wenn sie negativ drauf sind, überspielen sie das mit zwanghafter Positivität. Sie reden sich ein, dass alles gut sei, aber glauben selbst nicht dran. Das führt zu negativen Emotionen!

Zwingst du dich krampfhaft dazu positiv zu denken? Wenn ja, dann machst auf jeden Fall etwas falsch. Positiv Denken in Verbindung mit Zwang wird nämlich zum absoluten Stressfaktor. So wirst du nie entspannt durchs Leben gehen…

Positiv sein, das ist eine Sache des WOLLENS nicht des MÜSSENS. Deshalb frag dich mal:

Willst du positiv sein oder zwingst du dich positiv zu sein?

Die Grundlage für positives Denken:
Positiv denken funktioniert nur dann, wenn du vorher zuerst das Negative (Gedanken und Gefühle) angeschaut hast. Erst wenn du damit gearbeitet hast, kannst du die Macht vom positiven Denken für dich nutzen. Achtung: Zwanghaftes positiv Denken, ohne vorher mit dem Negativen gearbeitet zu haben, kann deine Situation verschlimmern. Negatives Denken ist nur dann gefährlich, wenn du es abstellen willst, aber nicht kannst.

weiterführender LinkWenn du noch nicht weißt, wie du am besten mit dem Negativen umgehst, dann schau dir unbedingt diesen Artikel an: Negative Gedanken loswerden in weniger als 60 Sekunden >>>

Fehler 2: „Positiv Denken klappt sowieso nicht“  Irrglaube - Positiv denken nicht möglich

Viele Leute beklagen sich, dass positives Denken sowieso nicht funktioniert. Sie sagen, positives Denken habe bloß mit Einbildung zu tun. Und damit, sich negative Ereignisse schön zu reden.

Der Gedankengang einer negativ eingestellten Person sieht ungefähr so aus:

„Positiv zu denken ist die Flucht vor der Realität und negative Erlebnisse soll man gefälligst auch so wahrnehmen. Alles andere ist Einbildung…“

Ich sage dir:

Ganz Unrecht haben solche Leute nicht. Positiv Denken hat nämlich tatsächlich etwas mit Einbildung (= Wahrnehmung) zu tun. Negatives Denken genauso. An sich ist keine Sache, kein Erlebnis, keine Erfahrung  gut oder schlecht. Erst dein Denken macht es dazu.

Dein Denken erschafft deine Realität, und was du denkst, das machst du zu deiner Realität. Du kannst dein Denken wie einen Magnet verstehen:

Gedanken Magnet

Quizfrage: Was hat der Positive Gedanken-Magnet mit dem negativen Gedanken-Magnet gemeinsam?

*Hier klicken für die Auflösung* 🙂

ANTWORT:

Beide erschaffen eine echte Realität.

Die echte Realität vom Negativ-Denker: negative Erfahrungen und Emotionen. Denn seine Gedanken sind auf das Negative eingestellt. Und das zieht er an.

Die echte Realität vom Positiv-Denker: positive Erfahrungen und Emotionen. Denn seine Gedanken sind auf das Positive eingestellt. Und das zieht er an.

Auf dich bezogen heißt das:

Wenn du denkst „Positives Denken klappt sowieso nicht“, dann schließt du es mit deinem Denken bereits aus. Es wird also nicht klappen und dein negatives Denken bestätigt sich.

Wenn du allerdings denkst „Positives Denken funktioniert, wenn ich es richtig anwende. Ich erschaffe mir damit eine angenehme Realität“, dann hast du damit genauso Recht. In diesem Fall funktioniert es und dein positives Denken bestätigt sich ebenfalls.

Erkenntnis: Um dich gut zu fühlen und positiv zu handeln, ist Eines essenziell: Du öffnest dich dem Gedanken, dass positives Denken bei richtiger Anwendung sehr wohl funktioniert. Nur dann kannst du dir die Kraft zu Nutze machen. Ansonsten nimmst du positivem Denken von vorneherein den Saft raus.

Fehler 3: „Positiv Denken klappt nur, wenn man bereits viel Positives im Leben hat“  Positiv Denken Irrglaube

Wie wir gerade gesehen haben, gilt Folgendes:

Positives Denken zieht eine positive Realität an. Negatives Denken zieht eine negative Realität an. Konstantes Positiv-Denken verstärkt deine positive Realität stark.

Das ist ein großer Nachteil für Negativ-Denker. Denn sie ziehen sich durch konstantes negatives Denken immer weiter runter in die Abwärtsspirale.

Das große Irrtum der Negativ-Denker: Sie meinen, dass die Umstände ihre Realität bestimmen. Deshalb sei es nur recht, dass sie sich Negativ fühlen. Die anderen sind schuld. Sie denken so:

„Ich kann nicht positiv Denken, weil so viel Schlechtes in meinem Leben ist, weil andere (Menschen, Situationen) es mir nicht erlauben“

Hier die Illusion aufgeschlüsselt: Es ist genau andersrum. Genau WEIL man nicht positiv denken kann, hat man so viel Schlechtes im Leben.

Was du jetzt erlebst und wie du dich jetzt fühlst, ist das Ergebnis deiner früheren Gedanken.

Dir gefällt nicht, wie es jetzt ist? Dann kannst du es jetzt ändern. Wie?

In dem du jetzt dein Denken änderst. So schaffst du dir einen starken Jetzt-Zustand und auch eine gute Zukunft.

Um das zu schaffen brauchst du Bewusstsein! 

Wenn du die Wahl hättest, würdest du dir eine positive Realität erschaffen, oder eine negative Realität? Wahrscheinlich die Positive. Wer sich eine schlechte Realität erschafft, dem mangelt es an Bewusstsein.

Es gilt folgende Regel:
Starkes Bewusstsein = starke Kontrolle über die Gedanken = starke Einflussmöglichkeit und Kontrolle über das Leben. Je bewusster du bist , desto mehr kannst du bestimmen, was du in dein Leben ziehst.

Wie du dein Bewusstsein innerhalb kürzester Zeit trainierst und stärkst (und gleichzeitig ganz nebenbei auch noch super entspannst), das zeige ich dir in diesem Artikel:

weiterführender LinkMaximales Bewusstsein und Entspannung: Sofort Stressfrei: 15 hochwirksame Achtsamkeitsübungen für den Alltag >>>

Eine Sache noch…

Das Gesetz des Glücks:
Nur wenn du innerlich glücklich bist,  erfährst du auch Glück im Äußeren. Das ist die einzige Möglichkeit. Wenn du das Glück allerdings im Äußeren suchst, um innerlich glücklich zu sein… dann wirst du es nie finden und landest in einer Sackgasse. Denn das Glück findest du immer nur im Jetzt, nie in der Zukunft. Deshalb, richte deine Gedanken auf das SEIN. Auch das zeige ich dir im Achtsamkeitsübungen-Artikel.

Hier außerdem noch ein schöner Beitrag zum Thema „glücklich sein“ von meinem Freund Anchu an.

Im nächsten Teil zeige ich dir die erste Übung für positives Denken. Eine kleine Verständnisübung, die dir eine positive Realität eröffnet.

GEFAHR: Der #1 Grund warum wir negativ denken

Jetzt will ich dir von einer Sache erzählen, die du unbedingt verstehen solltest, damit du die volle Kraft des positiven Denkens für dich entfalten kannst. Check das aus:

Dein Gehirn ist eine Problemlösungs-Maschine Problemlösungs-Maschine

Dein Verstand ist darauf programmiert, Probleme aufzuspüren und diese dann zu lösen. Dafür ist er da. Im Alltag stößt du ständig auf irgendwelche Probleme, die dich von deinem Glück und deiner Freude abhalten. Dein Verstand ist dazu da, diese Hindernisse für dich zu lösen.

Das heißt, dein Verstand ist eine Problemlösungs-Maschine. Sie arbeitet immer in deinem Sinne, damit du deine Ziele erreichst, dich gut fühlst und gut in der Welt überlebst.

Allerdings kann es ab einem gewissen Punkt auch blöd für dich werden. Denn wenn dein Verstand ununterbrochen eingeschaltet ist, wird er immer noch Problemen suchen, die er lösen kann. Auch, wenn es vielleicht gar keine Probleme gibt. Er erschafft dann einfach welche. Das ist ja seine Aufgabe.

Das heißt: Ununterbrochenes Denken = Du versinkst in Problemen.

Das Resultat: Deine Problemlösungs-Maschine wird zum eigentlichen Problem, wenn du sie nicht bewusst abschalten lernst.

Positiv denken leicht gemacht:
Eine einfache 3 Schritte Anleitung Positiv Denken lernen - Anleitung

Als erstes solltest du dir Folgendes merken:

Positiv denken (und Denken im Allgemeinen) bezieht sich immer auf 3 Dinge:

  1. auf Personen (dich selbst, oder andere)
  2. auf Situationen
  3. auf das Handeln von Personen (oder dein eigenes)

Nochmal:

An sich ist keine Sache, keine Person, kein Handeln, keine Situation positiv oder negativ. Eine Sache ist einfach, wie sie ist. Erst deine subjektive Bewertung einer Person oder Situation macht sie positiv bzw. negativ.

Dass, was Mensch 1 als Positiv betrachtet, kann von Mensch 2 als Negativ gesehen werden.

Deshalb:
Ob positiv oder negativ – DU allein entscheidest, wie du eine Situation sehen willst. Nicht die Situation, die äußeren Umstände, die andere Person sind positiv oder negativ – sondern nur du selbst, wie du sie sehen willst.

Positives Denken schafft positive Gefühle und das erzeugt positives Handeln. Positives Handeln bringt dir positive Erfahrungen in der Welt. Und diese bestärken wiederum deine positiven Gedanken. Ein toller Kreislauf. Negatives Denken hingegen führt dich in den Kreislauf der Negativ-Spirale.

Deshalb empfehle ich dir in jedem Fall positiv Denken zu lernen.

Wie genau das konkret aussieht und funktioniert, das zeige ich dir jetzt…

Um positiv zu denken, zu handeln und zu leben, musst du nur 3 simple Schritte gehen. Egal welche Situation du meistern willst, es sind immer die selben 3 Schritte. Hier sind sie:

  1. Situation annehmen
  2. Negative Gefühle zulassen
  3. Fokus auf das Positive umlenken
Schritt #1: Die Situation so annehmen, wie sie jetzt ist

Wie wir vorhin gesehen haben, ist Negativität verdrängen ein großer Fehler. Das heißt:

Egal in welcher Situation du grade steckst, du akzeptierst sie zu 100%. Alle schlechten Gefühle und Gedanken, die mit dieser Situationen zusammenhängen, die akzeptierst du genauso.

Aktions-Tipp:

Nimm dir jetzt eine Situation vor, die dich seit kurzer oder auch langer Zeit belastet. Aus der du bisher irgendwie keinen Ausweg finden konntest. Schaue dir diese Situation genau an und akzeptiere komplett, dass diese Situation jetzt so ist und du dich jetzt so fühlst, wie du dich jetzt fühlst. Auch, wenn es dir nicht gefällt. Wehre dich nicht gegen diese Situation. Kämpfe nicht gegen sie an und ignoriere sie auch nicht krampfhaft. Spüre gerne auch die negativen Gefühle oder Gedanken, die mit der Situation zusammenhängen.

Wichtig und richtig in diesem Schritt ist: Akzeptieren, anschauen, fühlen, beobachten

Falsch in diesem Schritt ist: Situation, Gedanken oder Gefühle ignorieren, ausblenden oder dich davor ablenken

Wenn du das geschafft hast, wenn du der Realität tief ins Auge geblickt hast, erst dann kannst du die Situation zum Positiven verändern.

Extra-Gedanken-Trick: 

Viele stellen sich hier nun folgende Frage:

„Aber wie schaffe ich es denn, die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist? Das ist leichter gesagt, als getan…“

Wenn du wissen willst, wie du Schritt für Schritt jede negative Situation und jedes negative Gefühl mit Leichtigkeit und Liebe gehen lässt, dann schau dir unbedingt mal diesen Artikel an: Loslassen lernen – Wie du negative Gefühle & Ballast einfach loslässt.

Schritt #2: Negative Gefühle, die mit der Person oder Situation verknüpft sind, zulassen

Hier bekommst du Tipps, wie du Situationen akzeptierst und richtig mit negativen Gedanken + Gefühlen umgehst.

So gehts: Ungewünschte Situation mit allen ihren negativen Aspekten (Gedanken, Gefühle usw.) genau anschauen und beobachten. Keine negativen Gedanken und Gefühle ignorieren, oder beiseite schieben, weil du Angst vor der Negativität hast. Vor der brauchst du nämlich keine Angst zu haben. Die ist dein Wegweiser. Die ist deine individuelle Landkarte. Und um deinen Weg zu finden, musst du dir diese Karte genau anschauen. Sonst verirrst du dich.

Kurz gefasst: Spüre jegliche Negativität, die mit der Situation verbunden ist, lasse sie zu und akzeptiere sie. Das mag anfangs kurz schmerzvoll sein, geht aber schnell wieder vorbei. Dabei kann dir nichts passieren. Immer wenn du in das schlechte Gefühl eintauchst, arbeitest du es damit ab. Es wird immer geringer, bis es irgendwann komplett verschwindet.
Schritt #3: Den Fokus bewusst auf das Positive der Person oder Situation umlenken

In absolut JEDER Situation kann man etwas Positives finden, wenn man danach sucht.

Also: In Schritt 1+2 hast du das Negative innerlich zugelassen, es angeschaut und durchfühlt. Das hat Mut erfordert. Nice, wenn du es durchgezogen hast!

Und jetzt lenkst du deinen Fokus vom Negativen auf das Positive. Wie? Mit positiv gelenktem Fokus. Wie du diesen Fokus auf das Positive bekommst, das zeige ich dir jetzt.

Der-Positiv-Fokus-Trick:

Du stellst dir eine gezielt gewählte Frage, die dich haargenau zum Positiven der Situation führt. Solche fragen können sein:

  • Was ist das Positive an der Situation?
  • Welcher Gewinn, den ich noch nicht erkenne, steckt in dieser Situation?
  • Was kann ich aus dieser Situation lernen?
  • Wie kann ich von hier aus positiv weitermachen?
  • Wie verhindere ich solche Situationen in Zukunft?

Damit das Ganze ein bisschen verständlicher wird, hier ein Praxis-Beispiel aus meinem eigenen Leben.

*Für das Praxis-Beispiel einmal hier klicken.*

Vor einigen Jahren zog ich mir eine starke Verletzung am unteren Teil meines Rückens zu. Ich konnte für über 8 Monate keinen Sport treiben, nicht sitzen, laufen und somit mein Leben nicht normal leben.

Die ersten Monate kam ich nicht mit dieser Situation klar. Ich konnte nicht akzeptieren, dass ich eingeschränkt war und viele alltägliche Dinge nicht machen konnte. So habe ich mich selbst für lange Zeit extrem fertig gemacht. Ich habe mich gegen die Situation gewehrt und sie nicht akzeptiert.

In meinem Kopf sah es ungefähr so aus:

  • „Wieso grade ich?“
  • „Wieso trifft mich so ein Mist?“
  • „Wieso muss ausgerechnet ich so ein Pech haben?“

Dementsprechend miserabel fühlte ich mich dann auch. Wieso?

Weil diese Fragen mich nirgends hinführten. Sie brachten mich keinen Schritt weiter.

Nach ein paar Monaten hatte ich von meiner eigenen Ziellosigkeit und inneren Schlaffheit genug! Ich bin das Ganze positiv angegangen. Ich hab angefangen mir Fragen zu stellen, wie zum Beispiel:

  • „Was kann ich jetzt Positives und Konstruktives machen, was keine körperliche Bewegung, Sport oder ähnliche Aktivität beinhaltet? Etwas, dass ich auch aus dem Bett machen kann.“
  • „Wie kann ich meine Stimmung anheben?“
  • „Wie kann ich meinen Heilungsprozess beschleunigen?“

Und wohin haben mich diese Fragen geführt? Schnurstracks aus dem tiefen Loch heraus, zur Lösung des Problems und zurück in ein starkes und selbstbewusstes Leben.

Ich habe an Dingen gearbeitet, die ich auch ohne körperliche Bewegung machen konnte… Zum Beispiel habe ich in der Zeit viele Bücher gelesen und an meinen inneren Problemen und Ängsten gearbeitet.

Ich habe außerdem recherchiert, wie ich meine Heilung beschleunigen kann (und oh Wunder ich habe Lösungen gefunden, um schneller wieder körperlich fit zu werden)

Auf den ersten Blick war die Situation natürlich schrecklich für mich. Ich fühlte mich so eingeschränkt, wie noch nie in meinem Leben zuvor.

Ich habe die Zeit allerdings konstruktiv genutzt, um an anderen Baustellen meines Lebens zu arbeiten. Ich bin persönlich extrem stark gewachsen in dieser Zeit. Ich bin mental so richtig stark geworden, selbstbewusster denn je, dankbarer denn je und einfach fröhlicher.

Wäre mir das damals nicht passiert, wäre ich heute garantiert nicht so stark und positiv, wie ich es jetzt bin. Heutzutage kann mich gar nichts mehr schocken! In jeder scheinbar noch so misslichen Lage, kann ich mein Gehirn per Knopfdruck auf Positiv umschalten und das Problem in Windeseile lösen.

Ich habe aus einer negativen Situation eine positive Situation gemacht. Alleine dadurch, dass ich mein Denken geändert habe.

Merke dir und vergiss das hier nie: In JEDEM Problem kannst du etwas Positives finden. Egal wer du bist, egal wo du bist, egal was dein Problem ist. IMMER. Garantiert!

Und weiter gehts!

Eine kleine Übung für dich:

Nimm dir jetzt gleich mal eine Situation vor, die dich schon lange bedrückt und runterzieht. Überleg kurz, welches Problem du gerne gelöst hättest und dann hol dir Papier und Stift zur Hand…

(Glaub mir, es lohnt sich diese Übung gleich jetzt und sofort zu machen und nicht erst später ;))

Hier die Schritte:

  1. Finde heraus, mit welchen inneren Fragen du das Problem bisher angegangen hast. Schreib sie auf einen Zettel. Dann überleg dir, wohin dich das geführt hat.
  2. Stelle Fragen, die dich zur Lösung des Problems bringen und finde somit neue Wege und Möglichkeiten die Situation möglichst simpel zu lösen. Bzw., stelle dir Fragen, welche dich das Positive (den versteckten Gewinn an der Situation, den du erst noch finden musst) sehen lassen.
  3. Genieße die Magie und schau was passiert!

Diese Übung ist extrem simpel und extrem effektiv. Unbedingt ausprobieren! Aber damit noch nicht genug. Hier habe ich jetzt noch ein paar weitere Übungen, die dich zu einem maximal positiven Menschen machen… und zwar innerhalb kürzester Zeit und mit minimalstem Aufwand. 

Positiv denken Übungen  Positiv Denken Übungen

#1 Die Dankbarkeit des Blatts – Methode

Dankbarkeit Übung

Dankbarkeit ist der schnellste Weg zum Glück.

Undankbarkeit hingegen zeigt, dass du „des Glückes noch nicht würdig bist“…

Wenn du denkst, dass es dir gerade schlecht geht, dann hast du wahrscheinlich die Perspektive für das große Ganze verloren.

Überleg doch mal: Im Grunde genommen hast du alles, was man sich nur wünschen kann…

Ich vermute:

  • du hast ein Haus über dem Kopf
  • du hast Zugang zu Elektrizität
  • du hast fließend Wasser
  • du brauchst keine körperliche Gewalt fürchten
  • du hast eine Heizung, wenn es im Winter Kalt ist
  • du hast Essen im Überfluss
  • (die Liste kann endlos weitergeführt werden)

Diese Dinge sind NICHT selbstverständlich. Die meisten Menschen der Welt haben diese Dinge nicht… Die meisten Menschen wünschen sich unsere kleinen Problemchen.

Wenn du erkennst, wie viel du bereits hast, wenn du dankbar bist, kriegt dich so schnell niemand mehr aus der Ruhe. Das kannst du mir glauben!

Die Blatt-Methode:

Nimm einen Zettel und einen Stift. Schreib dir jetzt auf wofür du dankbar sein kannst. Etwas, dass du schon hast. Leg deinen Fokus auf das, was du hast und erkenne, dass das nicht selbstverständlich ist. Das ist die Quelle von wahrem Glück! Zu erkennen, wie viel man bereits jetzt hat.

Merke: Je dankbarer du bist, desto besser fühlst du dich und desto mehr bekommst du vom Leben geschenkt. Das ist nicht nur so’n toller Spruch, so läuft es einfach. Probiers für dich aus und sieh selbst 😉 

#2 Der Weg des Mönchs – Methode

Mönchs-Methode

Manche werden am schnellsten Positiv durch „in sich hinein gehen (Entspannungsübungen/Achtsamkeitsübungen)“.

Der Mönch hat einen entspannten und gelassenen Körper + Geist. Um den Weg des Mönches zu gehen, ist Entspannung und Gelassenheit unumgänglich.

Wichtiger als die körperliche Entspannung ist für die Mönchs-Methode die mentale Entspannung und innere Ruhe. Sobald du diesen Zustand erreicht hast, kommt die körperliche Entspannung ganz von alleine.

Wenn du wissen willst, wie du diese mentale Gelassenheit und innere Ruhe schnell und unkompliziert lernst, dann lies dir unbedingt diesen Artikel durch: Gelassenheit lernen: 6 Tipps für mehr innere Ruhe und Zufriedenheit

#3 Die Bruce Lee – Methode

Bruce-Methode

Bei der Bruce Lee – Methode geht es darum, dass du eine Sache zu 100% authentisch machst.

Was bedeutet das und wieso ist das wichtig?

Die meisten Menschen müssen im Alltag sehr oft ihre Meinung, ihre Gedanken oder Gefühle zurückhalten. Sie belügen andere oder sich selbst (um die Harmonie der Situation nicht zu zerstören, dafür aber die eigene).

Das erschafft über die Jahre starke negative Emotionen. Diese werden zu einer Grundstimmung der Negativität (Ängste, Zweifel, Sorge, usw.).

Die Lösung: Finde einen Ausgleich, bei dem du dich nicht zurückhalten musst.

Bruce Lee hat sich durch Kampfkünste und körperliche Bewegung ausgedrückt und ausgeglichen. Albert Einstein spielte Violine zum Ausgleich. Es gibt viele Beispiele dieser Art.

Wie du die richtige Ausdrucksweise für dich findest

Ausdrucksmöglichkeiten gibt es quasi unendlich. Jeder Mensch hat andere Vorlieben. Hier einige Beispiele:

  • Künste (Musik-Instrument spielen, Musik am Computer designen, Malen, Zeichnen, Poesie, Designen usw.)
  • Bewegung (Sport, Joggen, Tanzen, Kampfkunst, usw.)
  • Etwas erschaffen (Kochen, ein Business eröffnen, Buch schreiben usw.)
  • Etwas erforschen (Dich in ein Thema einarbeiten, was dich persönlich sehr stark interessiert, Lesen, usw.)

Was haben alle diese Punkte gemeinsam?

Du drückst dich AKTIV aus. Du denkst nicht über etwas nach, sondern du tust etwas Konkretes. Du bist in Bewegung. Du bist im Fluss des Lebens. Du lebst, anstatt nur über das Leben nachzudenken. Wie sagte schon Bruce Lee: „Nicht zuviel nachdenken. Fühlen! Machen!“

Aktions-Tipp:

Überleg dir eine oder mehrere für dich passende Ausdrucksweisen. Schau zur Inspiration in die 4 Kategorien oben. Überleg (und fühl), was davon für dich geeignet sein könnte. Dein Gefühl sagt dir, welche die Richtige ist!

Geheimes KapitelGeheim-Kapitel: Geheimes Kapitel
Die Negativ-Macht deines Umfelds eliminieren

Dieses Kapitel ist das i-Tüpfelchen, wenn es um gute Gefühle und maximale Lebensfreude geht. Egal wie positiv du durch die Techniken wirst, wenn du dich der negativen Macht eines negativen Umfelds aussetzt, wird dich das wieder ins Negative ziehen. Das Bonus-Kapitel schalte ich dir in kurzer Zeit hier frei.

Zusammenfassung

Hier nochmal die wichtigsten Punkte aus dem Artikel kurz zusammengefasst:

Die Vorteile vom positiven Denken  Positiv Denken Vorteile

Positiv Denken lohnt sich! Es stärkt deine Abwehrkräfte, macht dich stressresistent, hebt deine Laune, macht dich glücklich, fördert beruflichen und privaten Erfolg, verstärkt deine positiven Beziehungen und verstärkt deine kognitiven Fähigkeiten.

Die 3 größten Fehler beim positiv Denken Fehler beim positiv Denken

1. Zwanghaftes positives Denken
Positiv Denken funktioniert nur dann, wenn du es willst, nicht, wenn du es erzwingst. Um die Macht vom positiven Denken zu nutzen, musst du erstmal lernen, richtig mit dem Negativen umzugehen.

2. Glauben, positives Denken klappt nicht
Wer den Fokus auf Positives legt, zieht Positives an. Wer den Fokus auf Negatives legt, zieht Negatives an. Wer sagt, es klappt, bei dem klappt es. Wer sagt, es klappt nicht, bei dem klappt es nicht.

3. Glauben, positives Denken klappt nur, wenn man schon viel Positives im Leben hat
Dein Denken erschafft deine Realität. Gleiches zieht Gleiches an. Du denkst nicht negativ, weil die Umstände negativ sind => die Umstände sind negativ, WEIL du negativ denkst.

Was du wissen musst, um negative Gedanken zu verstehen und zu vermeiden  Probleme lösen

Dein Gehirn ist eine Problemlösungs-Maschine. Aus der Sicht des Gehirns besteht die ganze Welt/ das ganze Leben aus Problemen „aus einem Problem nach dem Anderen“. Alles was du willst, selbst den Kühlschrank aufzumachen, ist im Prinzip ein Problem. Dein Gehirn löst dieses Problem. Es arbeitet also für dich in deinem Sinne. Es will, dass du deine Probleme löst, Ziele erreichst und dich gut fühlst. Dein Gehirn ist darauf getrimmt, ständig Probleme zu suchen und diese für dich zu lösen. Gefährlich wird es dann, wenn du nicht weißt, wie du deine Maschine abstellen kannst. Denn dann läuft sie ununterbrochen und überhitzt. Das Resultat = Du versinkst in Problemen. Du erschaffst Probleme, wo eigentlich keine sind. Die Problemlösungs-Maschine wird zum eigentlichen Problem.

Positiv Denken lernen: Die Anleitung  Positiv Denken lernen - Anleitung

Um positiv Denken zu lernen und somit Situationen zum Positiven zu verändern, kannst du immer diese 3 Schritte gehen:

Schritt 1. unerwünschte Situation annehmen und akzeptieren
Schritt 2. negative Gefühle und Gedanken, die mit der Situation verbunden sind, annehmen, akzeptieren und durchfühlen
Schritt 3. anschließend deinen Fokus auf das Positive der Situation lenken

Positiv denken Übungen  Positiv Denken Übungen

Es gibt  verschiedene Methoden, welche je nach Typ besser funktionieren:

1. Positiv werden durch Dankbarkeit (erkennen, wie gut du es bereits hast)

2. Positiv werden durch Entspannungs-/Achtsamkeitsübungen (in sich gehen)

3. Positiv werden durch Kreativität (etwas erschaffen: nicht denken, sondern machen)

Damit sind wir am Ende des Artikels angekommen. Hat er dir gefallen? Probiere die Tipps gerne sofort aus und siehe für dich selbst, was für eine unglaubliche Kraft sie im Alltag entfalten können! Wenn du jemanden kennst, dem diese Tipps auch weiterhelfen könnte, dann teile diesen Artikel gerne.

Alles Beste und positive Grüße,

Dein Robert

PS: Falls du mehr Infos zu Inhalten dieser Art bist, wird dir mein Newsletter gut gefallen. Schau mal unten rein und trag dich ein, wenn du mehr Input möchtest.

7 Kommentare

  • Hallo ich finde die Tips wirklich sehr gut und sehr nützlich ich werde es auf jeden Fall anwenden!!!!!
    MfG
    Barbara

    Antworten
    • Super, das freut mich! Genau so erzielt man die besten Ergebnisse Barbara. Weiter so!
      Beste Grüße
      Robert

      Antworten
  • In Kombination mit Moritz ,lieber Robert seid ihr unschlagbar.Macht weiter so!!
    Ich lese schon sehr lange mit und hab auch schon was gekauft,was mir sehr geholfen hat!

    alles liebe für Euch
    Michelle

    Antworten
  • Hallo Robert vielen Dank für deinen neuen Artikel! Deine Artikel werden jedes mal besser Hammer Typ! Du ganz kurze Frage, sobald ich die 3 Schritte vollendet habe soll ich es dann genauso wie bei deinem Artikel ,, negative Gedanken in weniger als 60 Sekunden los werden , so machen wie im 5 Schritt wachsam bleiben sobald der negative Gedanke wieder hochkommt durch den positiven ersetzen oder wie soll ich das laut diesem Artikel denn machen? Da du ja nur die 3 Schritte hier genannt hast aber nicht wenn der Gedanke wieder hochkommt was zu tun ist, vllt habe ich es einfach auch nur überlesen.

    Ps: Die Übungen z.b Dankbarkeit, kann es sein, dass du die ganzen Bücher von The Secret gelesen hast? Dort wird auch viel von Dankbarkeit etc gesprochen, ich freue mich jetzt schon auf deine Antwort danke im Voraus 🙂

    Gruß Michael:)

    Antworten
    • Hi Michael, danke. Ich freue mich über deinen Kommentar.

      Genau, du hast es richtig erfasst. Du bleibst auch hier nach Schritt 3 wachsam, beziehungsweise achtsam. Genau darum geht es. Je wachsamer du bist, desto schnellere Ergebnisse mit mehr Positiv und weniger Negativ bekommst du. Ich empfehle dir für die Übung mit Achtsamkeit deshalb noch meinen Artikel zu den Achtsamkeitsübungen: https://www.frisches-denken.de/stressfrei-durch-achtsamkeitsuebungen/.

      Wenn der negative Gedanke wieder hochkommt, einfach wie im Artikel „Negative Gedanken loswerden“ vorgehen.

      Die Bücher von The Secret habe ich nicht gelesen. Sind aber sicherlich auch spannend. Zum Thema Dankbarkeit bin ich über andere Wege gekommen, zum Beispiel Kungfu und Taiqi 🙂

      Beste Grüße an dich Michael und viel Erfolg

      Antworten
  • Hallo Robert,
    ich muss ehrlich sagen, dass ich bereits viele Artikel und Bücher über diese Thematik(en) gelesen habe. ( Büchern von Dr. Dietmar Hansch oder Ulricke Anderssen ) Aber niemand hat es bis dato geschafft mich in dieser Thematik so zu begeistern bzw. mir zu helfen. Du hast es meiner Meinung nach geschafft dieses komplexe Themenfeld unglaublich toll zu komprimieren und extrem verständlich wiederzugeben. Respekt dafür und danke für die neu gewonnen Erkenntnisse die ich dank dir mitnehmen darf.

    Beste Grüße
    David

    Antworten
    • Hallo David,

      danke für das Lob. Freut mich sehr das zu hören. Genau so soll es sein!

      Ich wünsch dir was mein Lieber,
      Robert

      Antworten

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