Gelasseneheit lernen: 6 starke Tipps für mehr innere Ruhe und Zufriedenheit

Gelassenheit lernen

Willst du lernen, wie man gelassener wird?

Du suchst nach einem schnellen Weg, Ängste und Stress schnell über Bord zu werfen?

In diesem Artikel verrate dir, welche Techniken und Methoden dich sofort jetzt in einen gelassenen Zustand bringen und wie du diesen Zustand halten kannst.

Am Ende des Artikels habe ich dir außerdem eine kleine Checkliste vorbereitet, die dir hilft in jeder Situation schneller gelassen zu werden.

Mein Freund, ich weiß… das Leben stellt uns manchmal vor unglaublich viele Probleme und Hürden.

Viele fragen sich: Wie schafft man es da noch locker zu bleiben – in einer Welt, in der alles so schnell geht. In der man ständig gestresst ist. In der man nicht versagen darf.

Wenn Stress der Normalzustand ist, kann man sich überhaupt nicht mehr vorstellen, wie per Knopfdruck zur Gelassenheit zurückzukehren.

ABER:
Mit ein bisschen Übung in Gelassenheit ist es wirklich gar nicht so schwierig in jeder noch stressigen Situation sofort wieder zur Ruhe zu kommen. Gelassenheit kann so einfach sein, wenn man weiß wie es geht.

Wenn du direkt zu den Tipps springen willst, klicke hier.

Was ist Gelassenheit?

Ein gelassener Mensch ist jemand, der seine innere Haltung und seinen Fokus auf Ruhe eingestellt hat. Und zwar zu jedem Zeitpunkt. Gelassen bist du, wenn du im jetzigen Moment weder Ängste noch Stress spürst.

„Gelassenheit bedeutet Loslassen von Vergangenheit und Zukunft und Freilassen von Ängsten.” – Dr. Ebo Rau

Besonders optimistische Menschen, die im Leben immer das halbvolle anstatt das halbleere Glas sehen, sind die wahren Meister der Gelassenheit.

Leider gibt es jedoch immer weniger Leute, die wirklich gelassen und entspannt sind.

Viele Menschen haben das Problem, dass sie sich in bestimmten Situationen anders verhalten, als sie es gerne möchten. Sie verlieren die Kontrolle über Ihre Emotionen.

Oft lassen wir uns von äußeren Situationen und Gegebenheiten herumschubsen. Obwohl wir schon groß sind, verhalten wir uns oft doch wie kleine Kinder.

Wäre es nicht toll, die Kontrolle und damit auch die Verantwortung dafür zu übernehmen, wie wir uns fühlen oder gegenüber bestimmten Situationen und Personen verhalten?

Wieso Gelassenheit lernen?

Gelassenheit ist wie eine Art Super-Power, die dich in allen Lebensbereichen nach vorne bringt. Und das nicht zu knapp!

Was genau hast du also davon, dich gleich jetzt in Gelassenheit zu üben?

Studien belegen, dass gelassene Menschen viele Vorteile gegenüber gestressten Leuten haben:

  • Sie sind gesünder und müssen seltener zum Arzt
  • Sie treffen bessere Entscheidungen
  • Sie bleiben in jeder Situation der Herr (oder die Frau) der Lage
  • Sie sind beliebter bei Ihren Freunden und Mitmenschen
  • Sie sind erfolgreicher und verdienen mehr Geld
  • Sie sind nicht manipulierbar
  • Sie lernen mit Schicksalsschlägen umzugehen
  • Sie leben ihr Leben authentisch und verstellen sich nicht
  • Sie sind glücklicher

Klingt gut?

Absolut! So gelassen wir nach dem Anwenden der Tipps, die gleich folgen, warst du schon lange nicht mehr. Aber was rede ich hier… probiere es am besten einfach mal selbst aus. 🙂

Gelassenheit lernen – 6 starke Tipps für mehr innere Ruhe und Zufriedenheit

Gelassenheit

Das allererste was du tun musst um gelassener zu werden, ist herauszufinden, welche Gedanken, Situationen, oder Personen dich total stressen und dir die Gelassenheit nehmen.

Bestandsaufnahme

Übung:
Identifiziere deine persönlichen Stressauslöser und schreibe sie auf einen Zettel. Nutze dafür den Bogen, den ich für dich vorbereitet habe. Du findest ihn hier am Ende in der Zusammenfassung.

Nervt es dich, wenn Leute auf dem Bürgersteig langsam vor die laufen und einfach im Weg stehen? Oder sind es vielleicht überfüllte Verkehrsmittel, oder Leute die dich anrempeln und dann auch noch böse angucken? Was es auch ist, ab auf den Zettel damit.

Es ist wirklich wichtig, dass du deine Auslöser aufschreibst. Auf diesem Wege wirst du garantiert schneller zur Gelassenheit kommen. Vertrau mir. Hol dir deshalb gleich jetzt Zettel und Stift.

Falls dir erstmal nur wenige Punkte einfallen, ist das auch kein Problem. Nimm dir einen Tag vor, an dem du dich selbst ganz bewusst im Alltag beobachtest. Und immer wenn etwas Stress in dir auslöst, schreib es dir auf, oder sprich es als Memo in dein Handy.

In dieser Phase geht es erst mal darum, dass du dir überhaupt bewusst machst, welche Gedanken und Situationen dich stressen und dir die Lockerheit rauben.

Erst wenn du diese Dinge bewusst wahrnimmst, bist du in der Lage die automatische Stressreaktion aufzulösen und stattdessen gelassen zu bleiben.

1. Durchatmen

Das klingt vielleicht schon etwas zu einfach und banal, aber meist sind es genau die einfachen Dinge, die am meisten Wirkung zeigen. Genauso ist es auch in diesem Fall.

Es ist schon längst wissenschaftlich belegt, dass die Atmung des Menschen maßgeblich mit seinem Stresslevel zusammenhängt. Menschen die Angst haben und im Stress sind, atmen flacher.

Anhand deines Atems kann sogar gemessen werden, wie dein momentaner Gemütszustand ist. Und da du deinen Atem kontrollieren kannst, kannst du mit ihm auch direkt deinen Gemütszustand kontrollieren.

Merke: Tief einatmen = Gelassenheit

Wenn du das nächste Mal in eine stressige Situation gerätst, musst du sie zuerst bewusst wahrnehmen und erkennen. Das wird am Anfang vielleicht nicht jedes Mal funktionieren, aber mit der Zeit wirst du immer bewusster und erkennst deine Auslöser immer häufiger und schneller.

Sobald du sie erkannt hast, tu folgendes:
Stell dich ganz aufrecht hin. Kinn nach oben, Brust raus, Schultern lockerlassen. Und dann nimm ganz bewusst 5 tiefe Atemzüge. Lass dir dabei bitte genügend Zeit. Atme tief durch die Nase ein, und durch den Mund wieder hinaus. Wenn es dir angenehmer ist, kannst du auch durch die Nase ausatmen.

Immer wenn du einer stressigen Situation gezielt mit tiefem Atmen entgegen trittst, bringst du deinen Körper dazu, sofort wieder zu entspannen und zur Gelassenheit zurückzukehren. Der Stress, der sonst automatisch in dir hochkommen würde, fällt dann weg.

Du konditionierst deinen Körper mit dieser Atemmethode außerdem dazu, in stressigen Situationen sofort wieder auf Gelassenheit zu „schalten“.

Es ist körperlich tatsächlich gar nicht möglich, dass du Stress verspürst, wenn du tief in den Bauch hinein atmest und dein Atemrhythmus ruhig ist.

2. Stress ist eine Entscheidung – Entscheide dich dagegen

Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber wenn du gestresst bist, dann hast du selbst dich dafür entschieden. Vielleicht denkst du, dass du in einer besonderen Situation bist und es für dich viel schwieriger ist, gelassen zu sein, als für andere Menschen.

Früher ging es mir übrigens genauso. Ich dachte meine Situation wäre besonders kompliziert und mein Umfeld lässt mir einfach keine andere Wahl, als gestresst zu sein.

Aber ich habe mich geirrt.

Zum Glück: Ich habe erkannt, dass es nur einen Faktor gibt, der Stress in mir auslöst. Dieser Faktor bin alleine ich.

Viele Menschen die zum Beispiel angerempelt werden und keine Entschuldigung bekommen, werden furchtbar wütend und regen sich laut fauchend auf. Was bringt ihnen das?

Na absolut gar nichts. Es strapaziert nur die Nerven und zieht ihnen Energie ab.

Gestresste Menschen lassen sich durch extrem viele solcher Kleinigkeiten im Alltag die gesamte Energie entziehen und wundern sich dann, warum sie immer so müde und kraftlos sind.

Natürlich ist es nicht schön angerempelt zu werden und dafür auch noch böse Blicke zu ernten. Aber anstatt sich aufzuregen wie üblich, kann man einfach mal durchatmen und sich bewusst für Gelassenheit entscheiden.

Heißt das, du musst den Leuten verzeihen, die Stress in dir auslösen?

Das musst du nicht, es sei denn du fühlst dich danach.

Ansonsten entscheide dich – dir zu Liebe– für die Gelassenheit. Sie erleichtert dein Leben wie nichts Anderes. Und das aus ganz einfachem Grund.

Wichtige Erkenntnis: Gelassenheit ist der Normalzustand eines jeden (glücklichen) Menschen. Stress als Dauerzustand ist nicht normal, auch wenn es in unserer Gesellschaft den Anschein hat. Deshalb wisse, du kannst und solltest dich bewusst für den Normalzustand entscheiden.

3. Schalte mal den Verstand ab und aktiviere deinen Körper

körper-aktivieren

 

Ich habe vorhin erwähnt, dass der Zustand deiner Atmung eng mit dem psychischen und körperlichen Allgemeinzustand in Verbindung steht. Genau auf diese Art und Weise ist dein innerer Zustand vom Zustand deines Körpers abhängig.

Wenn dein Körper ständig inaktiv ist und du verspannt bist, weil du fast den ganzen Tag krumm vor dem Computer hängst aber sonst nicht viel aktiv bist, wie ist dann wahrscheinlich dein innerer Zustand?

Richtig, auch nicht so dolle…

Deshalb hilft es bei Stress oft Probleme nicht zu überdenken, sondern das Problem auf körperlicher Ebene zu lösen. Weil du nicht nur deine Gedanken und dein Verstand bist. Ein sehr effektiver Weg um schnell gelassener zu werden ist, deinen Körper wieder richtig zu aktivieren.

Das geht ganz einfach: Bring deinen Körper in Bewegung!

Lockere deinen Körper mal so richtig auf. Mach Sport. Körperlich inaktiv zu sein führt eben einfach dazu, dass du viel anfälliger für Stress bist. Denn die Körperhaltung ist genau wie die Atmung ein erheblicher Faktor, der dein Level an Gelassenheit bestimmt.

Aktions-Tipp: Wenn du nicht so die Sportskanone bist, dann besuch doch mal einen Tanzkurs, geh Schwimmen, oder in eine Kletterhalle. Die Möglichkeiten sind endlos. Du wirst dich wundern, wie schnell du ruhiger und gelassener wirst, wenn du regelmäßig Sport treibst und deinen Körper wieder so richtig spürst.

Wenn du dich in dem Moment, in dem du einen Stressauslöser erkennst, körperlich nicht bewegen kannst, tu stattdessen folgendes.

Übung:
Fühle ganz bewusst in deinen Körper und finde dabei verspannte Stellen. Wenn zum Beispiel deine Schulter verspannt ist, nimm dir 1-2 Minuten Zeit, fühle tief in die Verspannung rein und lege deinen ganzen Fokus darauf. Und dann entspanne die Schulter bewusst, lass einfach locker.Ps: Lies das nicht nur, sondern tu es wirklich 😉 Genau solche Kleinigkeiten machen den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Stress und Entspannung im Alltag.

4. Erkenne die Quelle deiner Gelassenheit

Quelle-der-Gelassenheit

Dampf ablassen durch körperliche Aktivität ist absolut wichtig. Da führt nichts dran vorbei.

Du löst alte Verspannungen und schießt so richtig viel Energie und Sauerstoff in jede deiner Zellen. Das macht glücklich und gelassen.

Entspannung ist wichtig. Enorm wichtig.

Hast du es mal mit Meditation versucht? Oder kannst du bei einem langen Spaziergang in der Natur so richtig ausspannen? Finde deinen ganz persönlichen Weg, um dich zu entspannen.

Du musst entspannt sein, um gelassen zu sein, aber Entspannung ist nicht gleich Gelassenheit.

Entspannung ist eine Methode zum Stressabbau, aber wahre Gelassenheit kommt von innen. Gelassenheit ist ein Zustand, keine Methode. Wenn du wirklich entspannt bist, kannst du nicht gleichzeitig gestresst sein.

Wichtige Erkenntnis!: Du selbst bist deine eigene Quelle der Gelassenheit. Deshalb bist auch du selbst verantwortlich für deine eigene Gelassenheit.

Um deinen inneren Zustand der Gelassenheit noch weiter auszubauen, verrate ich dir jetzt noch eine weitere wichtige Methode.

5. Erkenne den einzigen Zeitpunkt an dem Gelassenheit möglich ist – JETZT

Vielleicht kennst du das. Wenn du zu viel über die Zukunft nachdenkst, versetzt du dich leicht in einen gestressten Zustand.

  • Habe ich genug für die Prüfung nächste Woche gelernt?
  • Werde ich sie bestehen?
  • Werde ich später einen Job haben, bei dem ich genug Geld verdiene?
  • Werde ich die Erwartungen meiner Mitmenschen erfüllen?
  • usw.

Bei dieser Art von Gedanken verfällt man schon mal leicht in Stress…

Wenn man im Gegensatz dazu oft mit seinen Gedanken zu sehr in der Vergangenheit feststeckt, ist es ebenfalls quasi unmöglich, dauerhaft gelassen zu bleiben. Gelassenheit erreichst du nicht durch bloßes denken.

Gelassen bist du nur dann, wenn du die Dinge, deine Umgebung und deine Gedanken und Reaktionsmuster bewusst wahrnehmen kannst.

Bewusst zu sein heißt gelassen zu sein.

Was also tun, um zu lernen bewusster zu werden?

In Kürze erscheint ein Artikel mit den besten Übungen für mehr Bewusstsein.

6. Akzeptiere Dinge, die du nicht ändern kannst

Letztens hat die Freundin eines alten Kindergartenfreundes mit ihm Schluss gemacht. Die Trennung war schon knapp zwei Monate her, aber er wollte trotzdem nochmal mit mir drüber quatschen…

Klar, kein Ding dachte ich mir. Wir treffen uns also in der Stadt, setzen uns in ein Café und er fängt an zu erzählen. Man hat richtig gemerkt, wie die Trennung ihn runter gezogen hat. Er wollte einfach nicht akzeptieren, dass seine Freundin Schluss gemacht hat.

Also hat er weiterhin versucht ihr SMS zu schreiben, aber sie hat nicht geantwortet. Und er hat sich ständig darüber den Kopf zerbrochen, ob es nicht vielleicht doch noch klappen könnte, wenn er sich nur stark genug anstrengt.

Fehler, ganz großer Fehler, denn:

Dinge und Menschen, die gut für dich sind, schenken dir Energie, statt sie dir zu nehmen!

Siehst du was hier passiert? Der arme Junge hat sich über 2 Monate hinweg komplett die Energie ausgesaugt, weil er sich ganz einfach gegen etwas gewehrt hat, dass nun mal geschehen ist. Sich gegen die Realität zu wehren, kann stressig sein. Dinge die du nicht mehr ändern kannst, solltest du deshalb akzeptieren.

Das ist ein extrem wichtiger Aspekt von Gelassenheit. Gelassene Menschen akzeptieren alles, was sie nicht mehr verändern können. Denn der einzige Moment, auf den du tatsächlich Einfluss hast, ist jetzt! Alles andere macht keinen Sinn.

Also, fang am besten auch du sofort heute – gleich JETZT – an die Tipps umzusetzen.

Du weißt jetzt was zu tun ist, wenn du deine Gelassenheit verlierst und wie du sie wieder zurückholst.

Die wichtigsten Punkte nochmal zusammengefasst:

1. Als Erstes musst du herausfinden, welche Situationen, Gedanken oder Personen Stress in dir auslösen. Schreibe diese Situationen auf einen Zettel.

2. Immer wenn eine deiner persönlichen Stresssituationen eintritt, halte kurz inne und werde dir bewusst, dass dein Auslöser betätigt wurde. Anstatt wie üblich gestresst zu reagieren, trete innerlich einen Schritt zurück und nimm 5 Atemzüge tief in deinen Bauch. Entscheide dich dann aus der Entspannung heraus noch einmal bewusst dafür, gelassen zu bleiben.

3. Wenn du oft gestresst und körperlich wenig aktiv bist, bring Bewegung in deinen Körper. Regelmäßig. Das ist unglaublich wichtig für langfristige und anhaltende Gelassenheit.

4. Werde dir außerdem immer wieder bewusst, dass nur du allein für deine eigene Gelassenheit verantwortlich bist. Du bist die Quelle deiner Gelassenheit.

5. Du kannst dich jederzeit bewusst für die Gelassenheit und gegen den Stress entscheiden.

Bonus: Checkliste

Hier ist der Zettel zum Bewusst werden und Aufschreiben deiner Stressauslöser. Dort sind außerdem auch kurz die Schritte zusammengefasst, die du immer gehst, wenn du einen Stressauslöser identifiziert hast.

Auf den Zettel klicken und ausdrucken:

Stressauslöser-Zettel

Ich wünsche mir, dass du die richtige Entscheidung für dich triffst und ab heute ein gelassenes und entspanntes Leben genießt;)

Wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, schreibe mir unten einen Kommentar.

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